Ehemalige Diözese Basel

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343 Erste Erwähnung eines Bischofs in Kaiseraugst.  
Initiale aus dem Liber marcarum (Codex 326, 1441)
Initiale aus dem Liber marcarum (Codex 326, 1441)Initiale aus dem Liber marcarum (Codex 326, 1441)
Mitte 8. Jh. (Wieder-)Errichtung der Diözese Basel.


917 Die Ungaren zerstören Basel. Bischof Rudolf II. wird getötet.

1019 Weihe des neuen Münsters, erbaut mit der Hilfe von Kaiser Heinrich II.

1083 Gründung des Klosters St. Alban, dem ersten Kloster der Stadt Basel.

1297/1299 Synodalstatuten von Bischof Peter von Aspelt.

1431 Konzil von Basel.

1460 Gründung der Universität Basel.

1528 Reformation in Basel; der Bischof flüchtet nach Pruntrut (bis 1782 Diözese Besançon) und das Domkapitel nach Freiburg im Br.

1581 Diözesansynode von Delsberg, Synodalstatuten (1583 gedruckt).

1591 Gründung des Jesuitenkollegs von Pruntrut.

1678 Das Domkapitel zieht von Freiburg im Br. nach Arlesheim.

1716 Gründung des Basler Diözesanseminars in Pruntrut.

1773 Aufhebung des Jesuitenordens; das Kolleg von Pruntrut gelangt direkt unter bischöfliche Verwaltung.

1779/1782 Austausch von Pfarreien mit der Diözese Besançon: Die Ajoie und Pruntrut gelangen endlich zur Diözese Basel, die ihrerseits einige Elsässer Pfarreien abtritt.

1784 Ordonnanz des Fürstbischofs über die Grundschulen (gilt für den katholischen Teil seines Fürstbistums).

1790 Frankreich: Die verfassungsgebende Versammlung beschliesst die Zivilverfassung des Klerus, die für das Oberelsass gilt (welches von der Diözese abhängt) und vom Papst abgelehnt wird.

1792/1793 Frankreich besetzt den Norden des Fürstbistums; Emigration der Priester.

1801/1802 Konkordat; Schaffung der neuen Diözese Strassburg, welche auch das ehemalige Fürstbistum Basel bis Biel umfasst.


1828 Der Kanton Bern tritt dem Diözesankonkordat bei; die Diözese Basel wird reorganisiert.